Elite Dangerous – Horizons: Landungen auf Planeten

Elite Dangerous hat mir, trotz der geringen Abwechslung und fehlender Motivation einige Zeit Spaß gemacht. Warum? Die gigantische Spielwelt. In Elite Dangerous startet man mit einem kleinen und relativ zerbrechlichen Raumschiff auf einer Raumstation. Gesteuert wird der Kahn aus der Cockpit-Perspektive (deshalb am Besten mit Gamepad oder Joystick). Die HUD-Elemente mit Karte, Aufträgen und Schiffsfunktionen lassen sich interaktiv direkt im Cockpit aufrufen.

ED_Cockpit

Cockpit-Perspektive eines so genannten Sidewinders mit Ausblick auf einen Stern und eine der großen kubische Raumstationen.

Anders als in den vielen bekannten Flugsimulationen, gibt man nicht nur Vorwärts- bzw. Rückwärtsschub, sondern kann auch die Schubdüsen auf den anderen vier Achsen (oben, unten, links, rechts) bedienen. Rollen und das sogenannte Strafen ist natürlich auch möglich. Somit heißt es in Gefechten mit anderen Spielern oder von der KI gesteuerten Piraten, ständig in Bewegung zu bleiben, das Ziel ins Visier zu bekommen und dabei selbst kein einfaches Ziel abzugeben.

ED_Starmap

Die Milchstraße in Elite Dangerous. Eigentlich kann jeder Punkt, also Stern, bereist werden.

Jetzt aber nochmal zur bereits erwähnten gigantischen Spielwelt. Das Wort „gigantisch“ ist hier keinesfalls reines Marketing. Ganz im Gegenteil. Theoretisch lässt sich nämlich fast jedes Sternensystem samt zugehöriger Planeten, deren Trabanten und Asteroiden bereisen. Gerade zu Beginn sorgt das natürlich für Staunen wenn man nach dem Hyperraumsprung direkt vor einem fremden (oder auch bei Wunsch: bekannten) Stern im Weltraum landet. Innerhalb des Systems reist man dann mit Überlichtgeschwindigkeit hin und her, sollte aber aufpassen den Gravitationstrichtern der Planeten nicht zu nahe zu kommen. Ist man am gewünschten Ziel angekommen, wird das Überlichtgeschwindigkeitstriebwerk deaktiviert und es geht mit weitaus realistischeren Geschwindigkeiten zu Stationen oder Asteroiden.

Natürlich sollte man bei seinen Reisen darauf achten, dass weder Treibstoff noch die für das Auftanken notwendigen Credits, zur Neige gehen. Passt man nicht auf, kann man durchaus in einem System stranden. Wenn man dann kein Modul hat, um die Energie von Sternen zu tanken, springt das Sprungtriebwerk nicht mehr an. Im schlimmsten Fall ist man dann gezwungen sein Schiff (welches man vielleicht bereits mit mühsam verdienten Credits ausgebaut oder mit wertvoller Fracht vollgeladen hat) aufzugeben und bei der letzten Station neu zu starten. Hat man dann auch nicht genug Credits um das vorige Schiff zu kaufen, beginnt man wieder mit dem altbekannten Kahn nach Spielstart.

Bisher hat es Elite Dangerous an Abwechslung und wirklichem Gameplay zwischen den Spielern gemangelt. Mit der neuesten Erweiterung namens Horizons soll nachgebessert werden. Horizons wird drei größere Updates enthalten. Das erste Update kommt, nach längerer Beta-Phase am 15.12.2015 heraus und integriert als großes neues Feature „Planetare Landungen“. Somit ist es jetzt möglich viele der Himmelskörper direkt anzufliegen und auf der Oberfläche zu landen. Als kleinen Bonus hat man dann auch einen Rover auf dem sich Rennen mit Freunden oder Kontrahenten austragen lassen. Die unterschiedlichen Oberflächen aber auch die unterschiedliche Schwerkraft stellen hierbei eine der Tücken dar.

Ich bin gespannt, was sich Frontier diesmal alles hat einfallen lassen. Für ein Crowdfunding-Projekt ist Elite Dangerous echt groß geworden. Mehr Informationen, Bilder und Videos gibt es auf elitedangerous.com.

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